SPD setzt sich weiterhin für GSG Neubau ein

Veröffentlicht am 17.01.2017 in Pressemitteilungen

Bei der ersten Versammlung im neuen Jahr diskutierte die SPD Sillenbuch Heumaden Riedenberg erneut die anstehende Entscheidung über die Zukunft des Geschwister-Scholl Gymnasiums (GSG). Die SPD spricht sich dabei weiterhin klar für einen Neubau aus. Die SPD sieht in einem Neubau im Gebiet Schwellenäcker eine große Chance für einen Schulcampus aus GSG, Grundschule Riedenberg und Waldorfschule. Gemeinsam genutzte Sporthalle(n), Mensa und womöglich andere Einrichtungen können zu optimaler Ressourcennutzung und zu einem erweiterten Angebot für alle Schüler dieser drei Schulen führen.

Bei aller Einigkeit die bezüglich des GSG Neubaus im Bezirksbeirat Sillenbuch herrscht ist es erstaunlich, dass sich die Entscheidung über Sanierung oder Neubau so lange hinzieht. Für einen Neubau im Gebiet Schwellenäcker ist eine Änderung des Flächennutzungsplans und Bebauungsplans notwendig. „Statt der Schule eine Zukunft zu bieten wird darauf verwiesen, wie schwer es sei einen Bebauungsplan zu ändern. Ein Plan, der eine Filderauffahrt vorsieht die so wohl niemals gebaut werden wird“, sagt Julia Möhrmann, Vorsitzende der SPD Sillenbuch Heumaden Riedenberg. Die Filderauffahrt (sog. B 312) ist weder im Bundesverkehrswegeplan noch in der Planung des Landes oder der Region enthalten und damit eigentlich für die nächsten 20 Jahre vom Tisch, zumindest was die Fläche im Bereich Schwellenäcker angeht. Die Regionalversammlung lässt jetzt eine andere Variante prüfen (Langtunnel B 10 vom Großmarkt/Wangen nach Degerloch zur B 27/A 8), diese tangiert Sillenbuch jedoch nicht.

Wieso eine Fläche jahrzehntelang für ein Gespenst freigehalten werden soll und stattdessen eine ganze Schülergeneration über sieben Jahre bei Baulärm lernen soll erschließt sich der SPD Sillenbuch Heumaden Riedenberg nicht. Die Bezirksbeiratsfraktion der SPD und der Vorstand kündigen daher an sich auch in diesem Jahr zusammen mit den anderen Fraktionen im Stadtbezirk und der SPD-Gemeinderatsfraktion für den Neubau einzusetzen. Was dann aus dem Altbau wird? Wie wäre es mit dem schon lange gewünschten und benötigten „Bürgerzentrum“ mit Bezirksrathaus und Stadtteilbücherei?

Einen neuen Impuls setzt die SPD Sillenbuch bei der Energiewende:

Ulrich Storz, Sprecher der SPD Fraktion im Bezirksbeirat, engagierte sich im Dezember wegen der Wichtigkeit des Themas dafür aus zwei Anträgen einen interfraktionellen Antrag zu formen. Dieser Antrag zum städtischen Konzept „Urbanisierung der Energiewende“ wurde mehrheitlich angenommen. Was erst einmal kompliziert klingt bedeutet, dass die Energiewende in den Städten praktisch umgesetzt werden soll. Das städtische Energiewende-Konzept setzt auf Quartierskonzepte in jedem Stadtteil. „Die Stadt muss in Sachen Energiewende Vorreiter sein und bei öffentlichen Bauprojekten innovative Konzepte entwickeln“ so Ulrich Storz. In dem Antrag fordern die Bezirksbeiräte die Verwaltung auf, den Stadtteil beim Aufbau eines Quartierkonzepts in Sillenbuch zu unterstützen: Die Stadt soll den Planungsprozess einleiten, begleiten und für eine starke Bürgerbeteiligung sorgen. Dabei kann auch der Schulcampus eine wichtige Funktion haben. Denn öffentliche Gebäude eignen sich gut als Ausgangspunkte für neue dezentrale Lösungen - sie können selbst neue alternative Lösungen vorsehen, z.B. ein Blockheizkraftwerk, und privaten Hausbesitzern in der näheren Umgebung Contracting-Angebote machen.

 

 

Ute Vogt, Mdb

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