"Schwendestraße" endlich auf einem guten Weg!

Veröffentlicht am 02.03.2010 in Politik
Die Schwendestraße ist bisher eine Sackgasse und nur von der Mannspergerstraße aus zu erreichen. Das soll nach den Plänen des Stadtplanungsamts anders werden.
Das Amt schlägt einen Geh- und Radweg als Verbindung zwischen der Nellingerstraße und der Schwendestraße vor; außerdem soll die Schwendestraße in einem Wendehammer, z.B. für die Müllfahrzeuge, enden. Zum Bebauungsplanentwurf fand am 10.2.2010 ein Informations- und Ausspracheabend im Gemeindesaal der Ev. Kirche Alt-Heumaden statt, der auf großes Interesse stieß. Dies war nur möglich geworden, weil der neue Gemeinderat auf Antrag der SPD-Fraktion das auf Eis liegende Bebauungsplanverfahren am 1.12.2009 wieder in Gang setzte! Baubürgermeister Matthias Hahn sagte dazu: „Es geht nicht, dass es Leute gibt, die sagen, ich brauche keinen Bebauungsplan, aber ich will irgendwann bauen.“ (Blick v. Fernsehturm, 2.12.2009) An diesem Ausspracheabend zeigte sich, dass das Interesse an einer positiven Lösung groß ist. Die Annahme „Das will keiner und braucht keiner“ wurde klar widerlegt! Das „Stuttgarter Wochenblatt“ berichtete am 18.2.2010: „...Insgesamt sprachen sich mehrere anwesende Anwohner für den erneut vorgestellten Bebauungsplan aus. Vor allem der Wendehammer wird von den Bewohnern befürwortet.“... Unser Bezirksbeirat Volker Haag meint dazu: „ Wir brauchen diesen Geh- und Radweg als kurze und sichere Verbindung zur Nellingerstraße vor allem für das Wohngebiet Hölzleswiesen/Mannspergerstraße. Nur so können die zahlreichen Fußgänger und Radfahrer – darunter auch viele Schüler – die enge und kurvenreiche Mannspergerstraße mit ihrem sehr schmalen Gehweg vermeiden. Auch wenn einige Anlieger dies nicht wollen, es muss Schluss sein mit der Durchsetzung von Einzelinteressen!“ Das Bebauungsplanverfahren geht nun seinen weiteren Gang: Die Einwendungen der Bürger werden vom Stadtplanungsamt geprüft und entweder verworfen oder übernommen. Der endgültige Bebauungsplan wird dann den Gremien (Bezirksbeirat und Gemeinderat) vorgelegt und – was anzunehmen ist – im Gemeinderat im Sinne der Stadtverwaltung verabschiedet. Daran werden auch die Anträge der bürgerlichen Parteien nichts mehr ändern, die am 24 Februar 2010 im Bezirksbeirat behandelt wurden: Zum einen wurde gefordert, der Verbindungsweg solle erst bei besserer Haushaltslage gebaut werden. Dazu ist zu sagen, dass der Gemeinderat bei den nächsten Haushaltsberatungen den Bau dieses Wegs beschließen kann, wenn der Bebauungsplan rechtskräftig ist. Zum anderen soll das Gebiet als Mischgebiet ausgewiesen werden bzw. der Wendehammer soll zurückgestellt werden. Dazu ist zu sagen, dass auch die Möglichkeit besteht, ein Besonderes Wohngebiet vorzusehen, sodass – was niemand infrage stellt – die Handwerksbetriebe weiter betrieben werden können; beim Wendehammer ist zu bemerken, dass den die CDU einst selbst gefordert hat. Auch hier gilt, dass der Gemeinderat entscheidet, wann was wie realisiert wird. Insgesamt ist die Angelegenheit „Schwendestraße“ endlich auf einem guten Weg!
 

Ute Vogt, Mdb

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